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Unser Gemeindebrief

Liebe Leserin! Lieber Leser!

„Fußball ohne Fans ist wie eine Hochzeit
ohne Gäste.“

Das sagt eine Fußball-Funktionärin aus
Ägypten. Dort wurden bisher solche Veranstaltungen
nicht gefördert – und kein Publikum zugelassen.
Wenn keiner sie anfeuert, wenn niemand
mitfiebert - kein Wunder, wenn die Spieler
schlapp spielen! Wenn niemand zuguckt,
genießen sie ja kein „Ansehen“! Ohne
Öffentlichkeit ist der Einsatz witzlos.
Andererseits wird bei uns immer mehr
Privates öffentlich gemacht. Längst sehen
wir im Fernsehen anderen bei den intimsten
Umarmungen zu, so als lägen wir
mit im Bett. Und was Menschen freiwillig
von sich ins Internet stellen – früher wäre
es als total peinlich empfunden worden,
sich vor allen Leuten so zu entblößen.
Aber jeder Mensch will beachtet werden!
Das soll auch so sein. Das Vögelchen, das
nicht laut genug piept, muss verhungern!
Doch was gehört in die Öffentlichkeit -
und was ins stille Kämmerlein?

„Ich schenke euch ein neues Herz
und lege einen neuen Geist in
euch.“

(Hesekiel 36, Vers 26 - die Jahreslosung.)

Das hat Gott mit uns vor!

Etwas Großartiges wird mit uns geschehen,
und es beginnt im Innersten, im Herzen.
Da, wo wir uns noch ganz selbst
gehören.

„Und ich will solche Leute aus
euch machen, die meine Rechte
halten und danach tun.
“ (Vers 27)

Was daraus entsteht, wenn ich im Innersten
auf Gottes Stimme höre? Etwas sehr
Öffentliches! Mein Denken, mein Reden
und Tun kommen aus dem Herzen. Aber
wes Geistes Kind ich bin, das wird sich
außen zeigen: Im Tun und im Lassen.Was
ich sage oder was ich eben nicht sage.
Manchmal braucht es ja schon Mut, nicht
einzustimmen in das allgemeine Gerede!

Ich bin nur ein Mensch - aber ich bin ein
Mensch.
Wenn mein Herz gut ist, kann ich
dazu beitragen, dass die Welt heiler wird.
Jammern und sich klein fühlen gilt nicht.
Gott sieht mich an!

Ihre
Christine Rüegg, Pastorin

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