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Pilgern im Wendland

„Nur wer aufbricht, kann auch ankommen.“

Wenn Menschen ans Pilgern denken, dann fällt meistens zuerst ein bestimmter biografischer Film eines deutschen Schauspielers ein. Wir denken an einen Weg durch Nordspanien Richtung Santiago de Compostella oder Rom, Jerusalem oder andere ferne heilige Stätten. Aber Pilgern vor der Haustür, das ist eher weniger bekannt.

Und worin liegt dabei eigentlich der Unterschied zum Wandern? Nicht immer, aber meistens, ist das Pilgern in Norddeutschland, nicht allzu weit entfernt von bekannten Wegen, ein begleitetes Pilgern. Es ist eine sehr ökologische Form des spirituellen Wanderns.

Der oder die Pilgerbegleiter/in führt den Weg, gibt gedankliche oder spirituelle Impulse, steht für Gespräche und für eventuelle Seelsorge bereit. Dieses Pilgern versucht das Bekannte neu zu sehen, besucht weltliche und spirituelle Kraftorte. Auch der Weg predigt dann und kann die Augen für einander und für neue Entdeckungen öffnen.

Pilgern im Wendland 2019 unter dem Motto „Natur erleben – Schöpfung erfahren“ wird gefördert durch das Projekt „menschen-leben-bildung“, das der Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg im vergangenen Jahr ausgeschrieben hatte und welches insgesamt 13 Ideen unterstützt. Idee und Durchführung des Pilgerns stammen von Susanne Mroß, Kirchenvorsteherin in Gartow, evangelische Theologin, Logotherapeutin und Mentorin für wertorientierte Persönlichkeitsbildung.

Anhand der 7 Schöpfungstage will sie die Pilgergruppe von 12 Menschen von Gartow aus über den Höhbeck und Gorleben, durch die Luzie Richtung Göhrde, durch den Breeser Grund, über den Hohen Mechthin schließlich in Richtung der Gegend um Küsten führen. Unterwegs wird es unterschiedliche Stationen geben zum Innehalten ebenso wie zur Anregung. Aber hier soll noch nicht zu viel verraten werden. Unterstützt wird Susanne Mroß durch die Krankenschwester Regina Fiedler, die ein Auge auf das körperliche Wohlbefinden der TeilnehmerInnen haben wird, denn es gilt, täglich ca. 20 km zurückzulegen. Die Fähigkeit so weit zu laufen, ist eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme.

Nähere Hinweise finden Sie unten in dem Link "Flyer zur Anmeldung"

„Nur wer aufbricht, kann auch ankommen.“

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