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Unsere Gesamtkirchengemeinde

Hallo,
mein Name ist Elisabeth Sdrojek, mein Mann Helmut und ich leben in der Südheide, das ist etwa 100 km von Gartow entfernt. Seit fast 20 Jahren sind wir in Gartow immer mal wieder zu Gast. Mit unserem Wohnwagen campieren wir auf dem schönen Campingplatz am Rande Gartows, der in unmittelbarer Nachbarschaft zur sehr schön gestalteten Therme liegt.

Hier und in der nahen Umgebung haben wir von Anfang an die herrliche und abwechslungsreiche Natur, die beschaulichen Ortschaften, Dörfer und Städtchen und die gelassene Atmosphäre zu schätzen gewusst.

Warum wir aber immer wiederkommen, das liegt an den Menschen hier.

Die Menschen im Wendland mit ihren vielfältigen Lebensentwürfen, mit künstlerischem Flair, mit politischem Engagement und mit ihrer Sinnlichkeit, das Leben zu genießen – am liebsten in Gemeinschaft.

Schnell hatten wir den Kontakt zur evangelischen Kirchengemeinde gesucht und gefunden.
Mit großer Aufmerksamkeit und spürbarer Freude sind wir aufgenommen worden und dürfen uns, obwohl nach wie vor zu Gast, als Teil dieser Gemeinschaft fühlen und auch einbringen.

Von Anfang an ist uns in dieser Kirchengemeinde aufgefallen:

Die Gartower feiern gern.

Sie essen und trinken gern miteinander, haben gern miteinander zu tun, haben Freude aneinander.
Sie organisieren Straßenfeste, Kinotage, Adventliche Märkte…

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Veranstaltung von Wild und Wein, die in einem Gewitter mit sintflutartigen Niederschlägen samt Grillstationen, der Bänke, Jacken und gespannten Zeltbahnen scheinbar unterging, um dann doch als wild-fröhliche Gemeinschaftsaktion immer wieder neu erzählt zu werden.

Die Gartower gestalten gern.

Da denke ich besonders an das Josef – Musical, das mit ganz großer Beteiligung des gefühlt halben Dorfes, der Kinder und Jugendlichen wie auch Erwachsenen einen unvergesslichen Bühnenauftritt entwickelte, wie es mit in einer „normalen „ Gemeinde eigentlich kaum vorstellbar ist.
Natürlich alles auf CD sicht- und hörbar.

Und die Gartower sind kreativ und lebensnah und offen für neue Ideen und Möglichkeiten.

Da werden mit Konfis zentnerweise Äpfel zu Saft gepresst, um die Schöpfung und unseren Auftrag darin wirklich zu erleben,

zu Coronazeiten werden technisch die vielfältigsten Möglichkeiten der Teilnahme auf die Beine gestellt, sodass selbst wir in der Lüneburger Heide virtuell jederzeit dabei sein konnten.

Da geht eine Gruppe Frauen auf Pilgertour… und die ganze Kirchgemeinde mit Fahrrädern und Booten auf Pfingstmarathon.

Aber am meisten beeindruckt uns immer wieder die Winterreise.

Dass es ein Kirchspiel mit sieben Dorfgemeinden tatsächlich geschafft hat, aus dem pastoralen Stellenmangel eine ganz neue Form des übergemeindlichen Miteinanders zu entwickeln.

Dass kein Teil benachteiligt oder vergessen wurde, sondern ganz im Gegenteil, dass sich jeder Teil als ein ganz besonderes und wertvolles Glied des Ganzen fühlen darf und dies auch in vielfältiger Weise zum Ausdruck bringt, das lässt mich daran denken: „ … und Gott hat etwas Gutes daraus gemacht.“

In diesem Sinne liegt mir und uns diese lebendige und sich immer wieder verändernde und erneuernde Kirchengemeinde ganz nahe am Herzen und darum werden wir auch in Zukunft immer wieder zu ihr zurückkehren.
Elisabeth Sdrojek

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