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Unser Gemeindebrief

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Es gibt einen neuen staatlichen Feiertag:
Der Reformationstag am 31. Oktober. Darüber
wurden sehr kontroverse Diskussionen
geführt, doch die Abgeordneten des
niedersächsischen Landtages haben sich
mit großer Mehrheit dafür entschieden,
den Reformationstag als Feiertag einzusetzen.
Die Reformation hatte die „Christianisierung
des Christentums“ zum Ziel. Leider
führte das zu einer Kirchenspaltung. Aus
meiner Sicht gehört einerseits ein Erinnern
dazu. Das haben wir bei dem
500jährigen Jubiläum mit sehr vielen Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen im
vergangenen Jahr in der St. Georg Kirche
gefeiert. Andererseits gehört auch der
Blick in die Zukunft dazu. Daher bin ich
froh, dass Pfarrer Jan Maczuga aus der
katholischen Kirchengemeinde bereit ist,
in diesem Jahr in der St. Georg Kirche eine
Predigt zu halten am Reformationstag um
10.30 Uhr.

Über die Konfessionsgrenzen hinweg

Pfarrer Maczuga und ich sind davon überzeugt,
dass es gut ist, über die Konfessionsgrenzen
hinweg Gottesdienst zu feiern.
Denn es geht auch heute um eine
„Christianisierung des Christentums“.
Ecclesia semper reformanda est. Die Kirche
bedarf stets der Erneuerung. Wir
geben nicht die Asche weiter, sondern die
lebendige Flamme des Glaubens.

Das wurde auch durch den Gottesdienst
deutlich, den wir am 1. Juli live im ZDF
übertragen haben. „Die Kirche im Dorf
lassen“ - wie geht das, wenn in drei Pfarrhäusern
das Licht ausgegangen ist? Dieser
Gottesdienst hat sehr positive Reaktionen
hervorgerufen. Nicht nur in
unserem Kirchspiel, sondern vom Hochsauerland
bis in die Oberlausitz, von Leipzig
bis Reutlingen. In der ZDF - Mediathek
kann man diesen Gottesdienst anschauen:
https://www.zdf.de/gesellschaft/
gottesdienste/evangelischer-gottes
dienst-292.html

Ich danke allen, die viel Zeit, Kraft und
Liebe nicht nur in diese Fernsehübertragung,
sondern täglich in unser lebendiges
Gemeindeleben im Kirchspiel an Elbe und
Seege einbringen!


Mit herzlichen Grüßen
Ihr / Euer
Eckhard Kruse, Pastor

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