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Unser Kirchspiel

Das Kirchspiel-Archiv: Wir sind gemeinsam losgefahren...

Am 14. September sammelten 2 Busse uns 74 Mitfahrende aus allen Gemeinden ein. Es war schon etwas besonderes und sehr schön mitzuerleben, wie viele sich trotz des strömenden Regens auf den Weg über Ludwigslust, Glaisin nach Hohenwootz zum Töpferhof in der Griese Gegend machten.

Zuerst besuchten wir das Ev. Krankenhaus in Ludwigslust, früher ein Diakonissen- mutterhaus. In der Stiftskirche erzählte uns Schwester Petra nach der Andacht aus der wechselvollen Geschichte des Hauses, das auch während der DDR-Zeit und bis heute evangelisch geblieben ist. Wir erfuhren von den vielseitigen Arbeitsfeldern der Stiftung, zu der auch die Paramentenwerkstatt, eine Oblatenbäckerei und eine Kerzenwerkstatt gehören.

Berührend war die Begeisterung der Weberin, die uns von der vielseitigen Arbeit in der erzählte. Weit über die Grenzen Mecklenburgs hinaus ist diese Werkstatt bekannt. Hier werden in Handarbeit Webarbeiten für kirchliche Räume hergestellt .Auch die Gartower Paramente stammen aus dieser Werkstatt. Wir bekamen eine Ahnung von dem hohen Können, das hier vom Entwurf bis zur Umsetzung sichtbar wurde.

Nächste Station war die Führung in der beeindruckenden Stadtkirche mit ihrem riesigen, in die Wölbung eingepaßten Wand- gemälde. Und weiter ging es zum Forsthof Glaisin in die dortige Kulturscheune, wo unser Hunger mit einem ausgezeichneten Mittagessen gestillt wurde. In Glaisin gibt es ein kleines Museum, nach Johannes Gillhoff , einem früheren Lehrer benannt, der sich mit der Geschichte der mecklenburgischen Auswanderer nach Amerika beschäftigen musste. Von ihm stammt der Roman „Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer“, aus dem während der Fahrt Ausschnitte vorgelesen wurden.

Nachmittags landeten wir im Töpferhof von Herrn Döscher. Er gab uns Einblick in die Griese Gegend und erzählte die Geschichte des Töpferhofes. Töpfereien konnten gekauft werden und zum Abschluß bekamen wir Teilnehmenden jede/r ein Brot aus dem Steinbackofen des Hofes. Ab Mittag hatte sogar der Regen aufgehört, so daß ein paar Schritte ins Gelände möglich wurden. Großes Lob für die ausgezeichnete Vorbereitung und Organisation der Fahrt war von den Mitfahrenden zu hören.

Herzliches Dank an Eveline Zerbe , Evi Peschke und die anderen Beteiligten, dass wir so viel Interessantes und Neues kennen lernen konnten.

Susanne v. Imhoff

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